Bouvard und Pécuchet wurden von Angst gepackt. Sie erhoben sich, und in ihrer Ungeduld, etwas zu erfahren, gingen sie ohne Kopfbedeckung in der Richtung auf Chavignolles.

Eine alte Frau kam des Weges. Sie wußte von nichts. Sie hielten einen kleinen Knaben an; er antwortete:

„Ich glaube, es brennt!“

Und der Trommler fuhr fort zu trommeln, die Glocke läutete stärker. Endlich erreichten sie die ersten Häuser des Dorfes. Der Krämer rief ihnen von weitem zu:

„Das Feuer ist bei Ihnen!“

Pécuchet setzte sich in Turnerschritt; und er sagte zu Bouvard, der im gleichen Trab an seiner Seite lief:

„Eins, zwei; eins, zwei!“ — im Takte wie die Jäger von Vincennes.

Die Straße, die sie zurücklegten, ging bergan; das aufsteigende Gelände verbarg ihnen den Horizont. Sie kamen oben an in die Nähe des Hügels, und mit einem Blick überschauten sie das ganze Unglück.

Die sämtlichen Schober flammten hier und dort wie Vulkane auf der nackten Ebene im Abendfrieden.