„Das ist nicht alles! Das ist nicht alles! Während ich ihn schalt, hat er mir sein Hinterteil gezeigt.“

Und ehe der Graf und die Gräfin zu Worte gekommen waren:

„Übrigens bin ich schuld; verzeihen Sie mir!“

Sie hatte ihnen verborgen, daß die beiden Waisen die Kinder des Touache wären, der jetzt im Zuchthaus saß.

Was tun?

Wenn der Graf sie fortschickte, waren sie verloren, und die Tat der Nächstenliebe würde ihm als eine Laune ausgelegt werden.

Herr Jeufroy war nicht überrascht. Da der Mensch von Natur verderbt ist, muß man ihn züchtigen, um ihn zu bessern.

Bouvard war anderer Ansicht. Milde sei besser.

Aber der Graf erging sich noch einmal über die eiserne Faust, die bei Kindern wie für Völker unerläßlich sei. Diese hier steckten voller Laster; das kleine Mädchen sei lügnerisch, der Schlingel roh. Diesen Diebstahl wollte man schließlich entschuldigen; die Unverschämtheit niemals; die Erziehung mußte die Schule der Achtung sein.

Also sollte Sorel, der Waldhüter, dem jungen Manne sogleich eine tüchtige Tracht Prügel verabfolgen.