„Pah!... Eine Angelegenheit von dreihundert Franken vielleicht! Der Graf hat mir fünfundzwanzig Franken für die ersten Auslagen überwiesen! Welch ein Knicker!“
Und Foureau, noch mit dem Groll über die Verachtung seiner Schärpe im Herzen, beschleunigte seine Schritte, ohne ein Wort zu sagen.
Bouvard murmelte: „Sie tun mir leid. Ich möchte mich wohl mit ihnen befassen!“ — „Ich auch,“ sagte Pécuchet. Beiden war derselbe Gedanke gekommen.
Es gab wohl Hindernisse?
„Nicht die geringsten,“ erwiderte Foureau. Übrigens hatte er als Bürgermeister das Recht, Findelkinder wem ihm gut schien anzuvertrauen. — Und nach langem Zögern: „Schön, gut! Nehmen Sie sie mit! Das wird ihn ärgern.“
Bouvard und Pécuchet nahmen sie mit.
Als sie nach Hause kamen, fanden sie Marcel, wie er unten im Treppenhause vor der Madonna kniete und mit Inbrunst betete. Den Kopf zurückgelehnt, die Augen halb geschlossen, den Mund mit der Hasenscharte weit aufgesperrt, so hatte er das Aussehen eines verzückten Fakirs.
„Was für ein stumpfsinniger Kerl!“ sagte Bouvard.
„Warum? Vielleicht erlebt er Dinge, um die du ihn beneiden würdest, wenn du sie sähest. Gibt es nicht zwei vollständig verschiedene Welten? Der Inhalt eines Vernunftschlusses hat weniger Gewicht als die Art und Weise, wie man schließt. Was tut der Glaube! Die Hauptsache ist, daß man glaubt.“