Mit einer Gießkanne und Sand wollte er zeigen, was ein Fluß, eine Insel, ein Meerbusen sei, und er opferte sogar drei Beete für die drei Erdteile; aber das, worauf es ankam, fand in Viktors Kopf keinen Eingang.

In einer Januarnacht führte Pécuchet ihn ins freie Feld. Während sie dahingingen, sang er das Lob der Astronomie; sie sei den Seeleuten auf ihren Reisen nützlich; Christoph Columbus hätte ohne sie seine Entdeckung nicht gemacht. Wir schulden Copernikus, Galilei und Newton Dank.

Es fror stark, und am schwarzblauen Himmel glitzerten eine Unmenge von Sternen. Pécuchet hob die Augen empor.

„Was, wo ist der große Bär?“

Als er ihn das letzte Mal gesehen hatte, stand er an einer andern Stelle; schließlich erkannte er ihn, dann zeigte er den Polarstern, der immer im Norden steht und nach dem man sich orientiert.

Am folgenden Morgen stellte er in die Mitte des Salons einen Sessel und begann, um ihn herumzuwalzen.

„Denke dir, dieser Sessel sei die Sonne und ich sei die Erde; sie bewegt sich in dieser Weise.“

Viktor betrachtete ihn voll Staunen.

Dann nahm Pécuchet eine Apfelsine, steckte ein Stäbchen hinein, das die Pole andeuten sollte, und zog um sie mit Kohle einen Kreis, der den Äquator bedeuten sollte. Darauf führte er die Apfelsine um eine Kerze herum und wies darauf hin, daß nicht alle Punkte der Oberfläche gleichzeitig erhellt seien, wodurch die klimatischen Unterschiede hervorgerufen würden; und um den Wechsel der Jahreszeiten zu erklären, neigte er die Apfelsine; denn die Erde hält sich nicht gerade, was Ursache der Tag- und Nachtgleichen und Sonnenwenden ist.