„Pah! um noch neue Gründe zur Verstimmung zu entdecken!“

„Vielleicht! Denn wir sind keineswegs vom Schicksal begünstigt.“

Und sie jammerten über die Vorsehung und über die Natur. Bouvard, die Ellbogen auf den Tisch gestützt, gab sein leises Pfeifen von sich, und da alle Schmerzen in Verbindung stehen, kamen ihm seine alten Landwirtschaftspläne ins Gedächtnis zurück, besonders die Mehlbereitung und eine neue Käseart.

Pécuchet atmete lärmend, und während er sich Tabakprisen in die Nasenlöcher stopfte, dachte er, wenn das Schicksal es gewollt hätte, wäre er jetzt Mitglied eines Vereins für Ackerbau, er würde auf den Ausstellungen glänzen und in den Zeitungen genannt sein.

Bouvard ließ kummervolle Blicke umherschweifen.

„Meiner Treu! ich habe Lust, mich des ganzen Krams zu entledigen, damit wir uns anderswo ansiedeln können!“

„Wie du willst,“ sagte Pécuchet.

Und einen Augenblick später:

„Die Verfasser empfehlen, jeden direkten Zufluß zu unterbinden. Der Saft wird dadurch in seinem Laufe gehemmt, und der Baum leidet notwendigerweise darunter. Um sich wohl zu befinden, müßte er keine Früchte tragen. Indessen bringen die, welche man niemals beschneidet und nie düngt, Früchte, allerdings weniger große, aber desto schmackhaftere. Man gebe mir den Grund davon an! — und es verlangt nicht nur jede Art ihre besondere Behandlung, sondern sogar jede einzelne Pflanze, gemäß dem Klima, der Temperatur, ein Wirrwarr von Dingen! Wo ist da die Regel? Und welche Hoffnung haben wir auf irgendeinen Erfolg oder Nutzen?“