„Ja, wenn Sie im Wettbewerb ernannt würden!“

„Oder durch die Kreisstände.“

„Oder von einer Kommission von Sachverständigen auf Grund einer zuverlässigen Liste.“

Placquevent trieb sie vorwärts, — und sie gingen hinaus unter den Hohnrufen der übrigen Angeschuldigten, die glaubten, sich durch diese Gemeinheit dem Richter angenehm zu machen.

Um sich ihre Entrüstung vom Herzen zu reden, gingen sie am Abend zu Beljambe; sein Café war leer; die Honoratioren waren gewohnt, gegen zehn Uhr von dort fortzugehen. Man hatte die Lampe herabgeschraubt; die Wände und der Zahltisch lagen im Nebel, — eine Frau kam. Es war Mélie.

Sie zeigte keine Verwirrung — und lächelnd schenkte sie ihnen zwei Seidel ein. Pécuchet, der sich unbehaglich fühlte, verließ die Wirtschaft schnell.

Bouvard ging allein wieder hin, belustigte einige Bürger durch Spötteleien über den Bürgermeister und kam von dieser Zeit an häufiger in die Kneipe.

Sechs Wochen später wurde Dauphin aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Wie schändlich! Man hielt jetzt dieselben Zeugen für verdächtig, welche gegen sie als belastend gegolten hatten.

Und ihre Wut kannte keine Grenzen, als das Verkehrssteueramt sie benachrichtigte, daß sie die Strafe zu zahlen hätten. Bouvard griff das Verkehrssteueramt als eine für das Eigentum schädliche Einrichtung an.

„Sie irren sich!“ sagte der Steuereinnehmer.