„So jung noch, und doch schon eine Verlorene!“
Dann weckte er Pécuchet und teilte ihm kurz alles mit.
„O, der Elende!“
„Wir können nichts daran ändern! Beruhige dich.“
Und lange Zeit hindurch seufzten sie, einander gegenüber sitzend: Bouvard ohne Rock und mit verschränkten Armen; Pécuchet am Rande seines Lagers, mit bloßen Füßen und in der Nachtmütze.
Romiche sollte an jenem Tage abreisen, da er seine Arbeit beendet hatte. Sie bezahlten ihn in hochfahrender Weise, ohne ein Wort zu sagen.
Doch die Vorsehung zürnte ihnen.
Marcel führte sie kurze Zeit darauf in Viktors Zimmer und zeigte ihnen unten in dessen Kommode ein Zwanzig-Frank-Stück. Der Schlingel habe ihn beauftragt, es ihm einzuwechseln.
Woher rührte es? Sicherlich aus einem Diebstahl, der während ihrer Vermessungen begangen war. Doch um es zurückzugeben, hätte man den Bestohlenen kennen müssen, und wenn man ihn aufforderte, sich zu melden, so würde es aussehen, als wären sie mitschuldig.
Schließlich riefen sie Viktor und befahlen ihm, die Schublade zu öffnen; der Napoleon war verschwunden. Der Bengel tat, als ob er nicht verstehe.