Soeben jedoch hatten sie es gesehen, dieses Geldstück, und Marcel war keiner Lüge fähig. Die Geschichte regte ihn so auf, daß er einen Brief an Bouvard seit dem Morgen in seiner Tasche vergessen hatte:

„Sehr geehrter Herr!

Da ich fürchte, daß Herr Pécuchet krank ist, wende ich mich an Ihre Liebenswürdigkeit...“

„Von wem ist denn die Unterschrift?“

„Olympe Dumouchel, geborene Charpeau.“

Sie und ihr Gatte fragten an, in welchem Badeorte, Courseulles, Langrune oder Lucques, sich die beste Gesellschaft, die am wenigsten laute, finde, und ferner wollten sie alle Beförderungswege, den Preis der Wäsche und so weiter wissen.

Ihre Wut über diese Belästigung entlud sich gegen Dumouchel; dann tauchte die Ermüdung sie in eine noch tiefere Mutlosigkeit.

Sie dachten an all die Last, die sie sich gemacht hatten; so viel Lehrstunden, so viel Sorgfalt und so viel Ängste.

„Und wenn man denkt,“ sagten sie, „daß wir einst eine Hilfslehrerin aus ihr machen wollten! Und aus ihm letzthin einen Bauführer!“