Frau Vaucorbeil, untersetzt und mit schlechtgelaunter Miene (sie befand sich übrigens gegen Ende ihrer Schwangerschaft), hatte vollständiges Schweigen gehütet. Bouvard, der nicht wußte, womit er sie unterhalten solle, erzählte ihr vom Theater in Caen.
„Meine Frau geht niemals ins Schauspiel,“ sagte der Arzt.
Herr Marescot besuchte, wenn er sich in Paris aufhielt, einzig die italienische Oper.
„Ich,“ sagte Bouvard, „ich leistete mir zuweilen einen Parterreplatz im Vaudeville-Theater, um Schwänke zu hören.“
Foureau fragte Frau Bordin, ob sie Schwänke liebe.
„Das kommt darauf an, von welcher Art sie sind,“ sagte sie.
Der Bürgermeister neckte sie. Sie gab die Scherze zurück. Dann teilte sie ein Rezept für Gurken mit. Übrigens waren ihre Hausfrauentalente bekannt, und sie besaß ein kleines, wunderbar bewirtschaftetes Gut.
Foureau befragte Bouvard:
„Haben Sie die Absicht, Ihre Besitzung zu verkaufen?“