„Was sagen Sie dazu?“
Frau Bordin platzte aus. Alle andern taten desgleichen, der Herr Pfarrer gab eine Art Glucksen von sich, Hurel hüstelte, der Arzt weinte, seine Frau litt an einem nervösen Krampf, — und Foureau, ein Mann ohne Rücksichten, brach einen Emir ab, den er als Andenken in die Tasche steckte.
Als man aus dem Laubengang herauskam, schrie Bouvard, um seine Gäste durch das Echo in Verwunderung zu setzen, aus Leibeskräften:
„Diener! meine Damen!“
Kein Laut! Das Echo war verschwunden. Das lag an den Ausbesserungen, die man an der Scheune vorgenommen hatte: der Giebel und die Bedachung waren abgerissen.
Der Kaffee wurde auf dem Schneckenberg gereicht, — und die Herren waren im Begriff, eine Partie Kugeln zu beginnen, als sie gegenüber, hinter dem Gitter, einen Mann sahen, der sie anblickte.
Er war mager und sonnverbrannt, trug eine zerfetzte rote Hose, eine blaue Joppe, kein Hemd; sein schwarzer Bart war kurz geschnitten; und mit heiserer Stimme stieß er einzeln die Worte hervor: „Geben Sie mir ein Glas Wein!“
Der Bürgermeister und der Abbé Jeufroy erkannten ihn sogleich wieder. Es war ein ehemaliger Schreiner aus Chavignolles.
„Nun, Gorju, macht, daß Ihr fortkommt!“ sagte Herr Foureau. „Man bettelt nicht!“
„Ich betteln!“ schrie der Mann erbost. „Ich habe sieben Jahre in Afrika gekämpft. Ich komme aus dem Spital. Keine Arbeit! Soll ich morden? Verflucht nochmal!“