Sie dachten daran, ihn unter eine pneumatische Glocke zu setzen, ihn Gase einatmen zu lassen, ihm als Getränk Gifte zu geben. Das alles würde vielleicht nicht lustig sein. Endlich wählten sie die Magnetisierung des Stahls durch die Berührung mit dem Rückenmark.

Bouvard, der seine Erregung niederkämpfte, hielt Pécuchet einen Teller mit Nadeln hin, die dieser am Rückgrat entlang einsteckte. Sie zerbrachen, entglitten der Hand, fielen zur Erde; er nahm andere und pflanzte sie aufs Geratewohl eilig hinein. Der Hund zerriß seine Fesseln, sauste wie eine Kanonenkugel durch die Scheiben, rannte durch den Hof, den Hausflur und erschien in der Küche.

Germaine fing an zu schreien, als sie ihn ganz blutüberströmt mit Bindfäden an den Pfoten erblickte.

Ihre Herren, die hinter ihm herrannten, kamen im selben Augenblick herein. Er machte einen Satz und war verschwunden.

Die alte Magd hielt ihnen eine Standrede.

„Das ist wieder eine von Ihren Verrücktheiten, das ist sicher! — Und meine Küche, die ist sauber! — Das wird ihn vielleicht toll machen! Man sperrt Leute ins Gefängnis, die Ihnen noch nicht gleichkommen!“

Und sie eilten ins Laboratorium, um die Nadeln zu versuchen.

Nicht eine einzige zog den kleinsten Feilspan an.

Dann beunruhigte sie Germaines Vermutung. Der Hund konnte die Tollwut bekommen, unversehens zurückkehren, sich auf sie stürzen.

Am folgenden Tage wandten sie sich nach allen Seiten, um Erkundigungen einzuziehen, — und mehrere Jahre lang machten sie draußen einen Umweg, sobald ein Hund erschien, der jenem ähnelte.