„Das werden wir sehen, wenn Sie wegen unerlaubter Ausübung der Medizin vor Gericht kommen werden!“ Dann wandte er sich an die Frau des Pächters: „Lassen Sie ihn durch den Herrn töten, ganz wie es Ihnen gefällt, und ich will mich eher hängen lassen, als daß ich meinen Fuß noch einmal in Ihr Haus setze!“

Er stürzte unter dem Buchengange davon, während er mit seinem Stocke gestikulierte.

Als Pécuchet nach Hause kam, war Bouvard selbst in großer Aufregung.

Soeben war Foureau bei ihm gewesen, der wegen seiner Hämorrhoiden in allen Zuständen war. Vergebens hatte er ihm vorgestellt, daß sie vor allen Krankheiten schützen. Foureau, der keine Vernunft annehmen wollte, hatte ihm mit einer Schadenersatzklage gedroht. Bouvard verlor den Kopf darüber.

Pécuchet erzählte ihm seine eigene Angelegenheit, die er für ernster hielt, — und er war ein wenig durch Bouvards Teilnahmlosigkeit vor den Kopf gestoßen.

Am folgenden Tage hatte Gouy einen Schmerz im Unterleib. Das konnte von der Einführung von Nahrung herrühren. Vielleicht hatte sich Vaucorbeil doch nicht getäuscht? Ein Arzt muß sich letzten Endes darin auskennen! Und Gewissensbisse quälten Pécuchet. Er hatte Angst, sich an einem Menschenleben vergangen zu haben.

Aus Vorsicht gaben sie dem Buckligen den Laufpaß. Aber wegen des Frühstücks, das ihm nun entging, fing seine Mutter einen großen Lärm an. Es sei nicht der Mühe wert gewesen, sie jeden Tag von Barneval nach Chavignolles gelockt zu haben!

Foureau beruhigte sich, und Gouy kam wieder zu Kräften. Zurzeit war seine Wiederherstellung sicher: ein solcher Erfolg machte Pécuchet kühn.

„Wenn wir uns mit Hilfe eines jener künstlichen Körper an die Entbindungen machten...“

„Ich habe die künstlichen Körper satt!“