„Und ich werde Ihrem Manne was zeigen ...“

Er entnahm seinem Geldschranke Emmas Empfangsbestätigung der Summe für das verkaufte Grundstück.

„Glauben Sie, daß er das nicht für einen kleinen Diebstahl halten wird, der arme gute Mann?“

Sie brach zusammen, wie von einem Keulenschlage getroffen. Lheureux lief zwischen seinem Schreibtisch und dem Fenster hin und her und sagte immer wieder:

„Jawohl, das zeig ich ihm ... das zeig ich ihm ...“

Plötzlich trat er vor Emma hin und sagte in wieder friedlichem Tone:

„'s ist grade kein Vergnügen — das weiß ich wohl! — aber es ist noch niemand dran gestorben, und da es der einzige Weg ist, der Ihnen bleibt, um mich zu bezahlen ...“

„Aber wo soll ich denn das viele Geld hernehmen?“ jammerte Emma und rang die Hände.

„Na, wenn man Freunde hat wie Sie!“

Er sah sie scharf und so tückisch an, daß ihr dieser Blick durch Mark und Bein ging.