Sie gingen nach dem Boulogner Hof in ihr Zimmer.

Emma trank zunächst ein großes Glas Wasser. Sie war ganz bleich. Dann sagte sie:

„Leo, du wirst mir einen Dienst erweisen!“

Sie faßte seine Hände, drückte sie fest und fügte hinzu:

„Hör mal: ich brauche achttausend Franken!“

„Du bist verrückt!“

„Noch nicht!“

Nun erzählte sie ihm rasch die Geschichte der Pfändung und klagte ihm ihre Notlage. Karl wisse von nichts; mit ihrer Schwiegermutter stehe sie auf gespanntem Fuße, und ihr Vater könne ihr wirklich nicht helfen. Doch er, Leo, müsse ihr diese unbedingt nötige Summe schleunigst verschaffen.

„Wie soll ich das?“

„Du willst bloß nicht!“ sagte sie aufgeregt.