„Aber ...“

„Ach, laß mich!“

Sie legte sich lang auf ihr Bett.

Ein bitterer Geschmack im Munde weckte sie auf. Sie sah Karl ... verschwommen ... und schloß die Augen wieder.

Sie beobachtete sich aufmerksam, um Schmerzen festzustellen. Nein, sie fühlte noch keine! Sie hörte den Pendelschlag der Uhr, das Knistern des Feuers und Karls Atemzüge, der neben ihrem Bett stand.

„Ach, der Tod ist gar nichts Schlimmes!“ dachte sie. „Ich werde einschlafen, und dann ist alles vorüber!“

Sie trank einen Schluck Wasser und drehte sich der Wand zu.

Der abscheuliche Tintengeschmack war immer noch da.

„Ich habe Durst! Großen Durst!“ seufzte sie.

„Was fehlt dir denn?“ fragte Karl und reichte ihr ein Glas.