Dann wachte der zweite junge Mann auch langsam auf. Er machte die Augen auf und sagte langsam, sehr langsam: »Nein, das war keine Kuh, das war ein Ochs.«

Dann machte er die Augen wieder zu, und in einigen Minuten war er wieder fest eingeschlafen. Alles war still, so still, und die drei jungen Männer schliefen ruhig.

Sie schliefen wieder, ein, zwei, drei, vier, fünf, sechs Jahre. Als das siebente Jahr wieder kam, wachte der dritte Jüngling sehr langsam auf. Er machte die Augen langsam auf und sagte sehr langsam: »Welche Kuh? welcher Ochs?«

Das war alles. Dann machte er die Augen wieder zu, und in einigen Minuten war er auch wieder fest eingeschlafen und alles war still.

Die drei jungen Männer sind noch in der Höhle, nahe bei der Stadt Bonn. Sie schlafen noch fest. Sie schlafen noch ruhig. Einer nach dem anderen wachen sie alle sieben Jahre auf und sagen einige Worte. Die Worte, die sie sagen, bilden eine Unterhaltung. Und diese Unterhaltung ist nicht interessant, weil schläfrige junge Männer nichts Interessantes sagen können.

3.
Der Hausvater.
(3)

Es war einmal ein Mann, der auf Reisen war. Endlich kam er zu einem schönen Hause, das so groß wie ein Palast war.

»Hier könnte ich gut übernachten,« sagte der Mann, und trat in den Hof vor dem Hause. Da war ein alter Mann. Der Mann arbeitete, er spaltete Holz.

»Guten Abend, Vater!« sagte der Reisende (der Mann, der auf Reisen war). »Guten Abend. Kann ich hier in Ihrem Hause übernachten?«

»Ich bin nicht der Hausvater!« antwortete der alte Mann im Hofe, der Holz spaltete. »Treten Sie in das Haus, treten Sie in die Küche. Da werden Sie meinen Vater finden. Er wird Ihnen sagen, ob Sie hier übernachten können.«