Dann sagte der gute Gott Hönir: »Ja, ich will Ihnen helfen. Ich will den Knaben verstecken, und ich kann ihn so gut verstecken, daß der Riese ihn nie finden kann.«

Hönir nahm das Kind und er versteckte es in eine kleine Feder. Die Feder versteckte er in einen Schwan. Der Schwan konnte gut schwimmen, und der Schwan schwamm immer auf dem See.

Am Morgen kam der Riese. Er klopfte an die Thür. Die Frau machte die Thür auf. Der Riese sagte:

»Guten Morgen, liebe Frau. Ist das Kind versteckt?«

»Ja,« sagte die Frau, »das Kind ist gut versteckt, und dieses Mal werden Sie es nicht finden können.«

»Nun, das wollen wir sehen!« sagte der kluge Riese. Er suchte lange, und endlich kam er zu dem See. Er sah den Schwan, der so gut schwimmen konnte, und er fing den Schwan. Er suchte lange unter den Federn. Endlich fand er die Feder, worin das Kind versteckt war. Er wollte die Feder nehmen. Aber da kam ein Wind, ein starker Wind. Der Wind war Hönir. Der Wind blies die Feder aus der Hand des Riesen.

Der Wind blies die Feder in das Haus des armen Fischers.

Dann kam der Riese. Er war böse und sagte laut: »Das war nicht recht. Morgen komme ich wieder. Verstecken Sie das Kind wieder und wenn ich es finden kann, so ist das Kind mein.«

Der Riese ging fort und die Eltern sagten: »Ach Hönir, guter Gott Hönir. Helfen Sie uns wieder, denn wir können das Kind nicht gut genug verstecken.«

»Nein,« sagte Hönir, »das kann ich nicht. Ich habe Ihnen einmal geholfen. Jetzt kann ich nicht mehr helfen,« und der Gott Hönir ging fort.