Die Prinzessin öffnete das Fenster, die Biene flog fort, aber auf dem Wege wurde sie von einer Schwalbe gesehen und gefressen.

Drei Tage später nahm die Prinzessin eine andere kleine Rübe, verwandelte sie in eine Grille, und schickte sie mit derselben Botschaft an ihren Verlobten ab.

Die Grille wurde aber von einem langbeinigen Storche gesehen und verschlungen. Als Emma zuletzt eine Rübe in die Gestalt einer geschwätzigen Elster verwandelte, rief sie ihr zu:

„Sage meinem Verlobten, er solle am dritten Tage, von heute an, mit schnellen Pferden meiner harren an der Waldecke am Fuße des Gebirges, wo er mich zum ersten Male erblickte. Dorthin würde ich kommen, um mit ihm zu fliehen.“

Die Elster flog schnell auf und davon, erreichte glücklich das Schloß des Prinzen Ratibor, fand ihn in seinem Garten, und teilte ihm die Botschaft der Prinzessin mit.

Voll Entzücken versprach der Prinz, die Prinzessin am dritten Tage am Fuße des Berges zu erwarten. Die geschwätzige Elster flog pfeilschnell davon, um der Prinzessin diese Botschaft zu bringen.

Unterdessen waren die Rüben mit merkwürdiger Schnelle gewachsen, und der Berggeist kam jetzt, um der Prinzessin zu sagen, daß sie bald Rüben die Fülle haben sollte.

Die Prinzessin schien so freundlich, daß er Mut bekam, in sie zu dringen, ihm ihre schöne Hand zu reichen und seine Gemahlin zu werden.

Die Prinzessin lächelte, errötete und sagte endlich sehr gütig: