„Vergelt ’s Gott! Danke tausendmal, gute Herren! Vergelt ’s Gott! Auf Wiedersehen, auf Wiedersehen!“
Die Mutter, Dank der stärkenden Speise, wurde bald stark genug, um ihre Arbeit wieder aufzunehmen, und Alles ging jetzt viel besser als zuvor.
Am folgenden Neujahrsabend saß sie mit den beiden Kindern vor dem Ofen. Die Kinder sprachen noch immer von den lustigen Herren. Auf einmal klopfte es laut an die Thür. Die Mutter, die nie Besuche hatte, öffnete, und ein Mann trat herein. Er trug ein großes Bündel, das an sie adressiert war.
„Was ist das?“ rief sie erstaunt.
„Nun, ein Bündel für Sie, aus Berlin, und da ist auch ein Brief.“
Der Bote ging fort und die Frau las den Brief, der nur die folgenden Worte enthielt:
„Gute Frau, Sie sind meine erste Patientin gewesen, darum fühle ich noch großes Interesse für Sie. Meine Kameraden und ich haben den kleinen Basti und das Fränzchen auch nicht vergessen. Wir schicken Ihnen ein kleines Andenken zum Neujahr. Es [grüßt] Sie bestens
Ihr Arzt.“
„Ach, das kommt von den lustigen Herren!“ riefen die Kinder entzückt.