„Nun, das ist sehr leicht,“ rief der Lange.

Er streckte sich wieder in die Höhe bis er dreimal so hoch als der höchste Baum war, und sah sich neugierig um. In einigen Minuten wurde er wieder klein, nahm den Zügel von des Prinzen Pferd, und führte ihn bald aus dem dichten Walde hinaus. Da war eine weite Ebene, und jenseits derselben konnte man große, graue Felsen sehen.

„Ach!“ sagte der Lange plötzlich, „Da ist mein Kamerad! Sie sollten ihn auch in Ihren Dienst nehmen!“

Der Prinz sah einen kleinen, dicken Mann. Er fragte ihn neugierig, wer er sei, und was er wohl thun könne.

„Ich bin der Breite. Ich kann mich sehr breit ausdehnen! Machen Sie Platz und ich will Ihnen zeigen, wie weit ich mich ausdehnen kann.“

Der Lange nahm das Pferd beim Zügel und führte es schnell wieder in den Wald. Als der Prinz sich umwandte, sah er, daß der Breite sich so ausgedehnt, daß er die ganze Ebene füllte.

„Nun, das ist, wenigstens, etwas sehr Außerordentliches!“ rief der Prinz erstaunt. „Breiter, du kannst mitkommen. Ich nehme dich in meinen Dienst auf!“

Die drei Reisenden gingen weiter, und kamen bald zu einem Manne, der die Augen verbunden hatte.

„Fürst!“ rief der Breite, „hier ist unser dritter Kamerad. Sie sollten ihn auch in Ihren Dienst nehmen!“

„Ach!“ sagte der Fürst mitleidig, „der arme Mann ist ja blind.“