„Und vorher?“
„Bei den —schen Husaren!“
„Kamen Sie dort gleich aus dem Corps hin? Wo stehen die Husaren?“
„In W....“ sagte der Hauptmann etwas verwundert.
„Ist das eine hübsche Stadt? Ja? Ich war auch Offizier — bei den —ten Dragonern — reizende Uniform, was?“
„Allerliebst!“ sagte der Angeredete, über dessen Gesicht ein immer vergnügteres Lächeln flog. „Sie sind pensionirt, Herr Baron?“
„Ja — ich sehe Ihnen wohl noch zu jung aus — was?“
Während der Hauptmann in diesem Kreuz- und Querfeuer von Fragen stand, in dem ihm nach und nach heißer wurde als im Kugelregen, hatte Leontine auf dem Flur die Langsche Familie in Empfang genommen und Käthe sofort zugeflüstert: „der Sohn ist da!“
Käthe zog die Augenbrauen zusammen: „Wie albern — warum hat uns die Majorin das nicht gesagt?“
„Sie wollte Sie wohl überraschen,“ fuhr Leontine eifrig fort, „aber Käthe, Sie brauchen kein so verzweifeltes Gesicht zu machen — er scheint kein Spießgeselle bei der Verschwörung seiner und Ihrer Mutter zu sein — eben als wir kamen, sagte er vernehmlich zur Majorin, „verschone mich mit deiner Käthe — die Art Mädchen ist nichts für mich!“