Die tönten so sacht und fein. –

Trübes Wetter.

Das Meer! – Das Meer – –
Die grauen Wolken hingen so trüb und schwer.
Ich sah nur ein weites Armebreiten,
Und wie ein dunkelsüßer Heimatston kam's her
Aus den nebelverhüllten, schluchzenden Weiten. –

Doppelliebe.

Wie eigen ich dich einst küßte!

Du lagst in deinem Sessel
Und decktest schelmisch
Die Hand vors Gesicht.
Über den Fingern
Waren nur deine Augen zu sehn,
Deine Augen. –

So fern plötzlich
Und eigen. –
Und ich erschrak.

Zwei andre Augen sah ich,
Zwei ferne Augen.
Die Augen der andern …

Und da bog es mich zu dir,
Und leise
Küßt' ich –
Diese Augen …

Prinz Emil von Schönaich-Carolath.