Aber geht er nicht in Träumen,
Geht er achtlos ihr vorüber,
Und es wird das Herz ihm plötzlich
Schwer bei ihren letzten Bäumen.

Abendgang.

Das ist unser schweigender Abendgang.
Herbst. Blätter fallen wegentlang.
Nasse Äste tragen den Himmel, der bleich
Und dunstig niederhängt über den Teich.

Die Brücke. Trüber Laternenschein
Fällt schwankend in schmutzigen Schlamm hinein.
Vorüber. Dunkel wie Menschen stehn
Die Bäume und sehn uns weitergehn.

Der Wandrer.

Schwermütig wächst mein Frieden
In Herbst und Einsamkeit.
Mein Weg zur Dämmerzeit
Vergraut wie abgeschieden.

Ich fühle mich Gestalt
Und Wesen tief vertauschen;
Wildfremde Schritte rauschen
Durchs Blattgewirr im Wald.

Still geh' ich, schattenlos
Im Grau, als wandle sich
Der lange Weg in mich,
Auf dem ich wurde groß.

Daß ich der Wandrer bin,
Der diesen Weg gegangen,
Sind Worte, die verklangen,
Und haben keinen Sinn.

Erde.