MUNETO
Ihr sagt, dass ich ein Wilder sei. Nun gut.
Ich bin den Vögeln im Gebüsch befreundet
Und kenne alle Bäume. Und die Blumen.
Auf bunter Bergflur blühen nur für mich,
Und das Geraun des Waldes kündet mir
Geheimnisvoll die Wunder der Natur.
Ja, ich bin reich! Dich neid ich nimmermehr,
Geschmeidiger Hofmann in dem seidnen Kleide,
Denn du hast nichts, was meinem Glücke gleicht.
IN ERWARTUNG
PRINZESSIN NUKADA
Ich wartete auf dich, von Sehnsucht fast
Verzehrt,—da, ein Geräusch: du nahst! du nahst!
Zu früh gejubelt, sehnsuchtsbanges Herz!
Es war der trügerische Wind des Herbstes,
Der raschelnd durch den Bambusvorhang fuhr.