Seine Stimme versank in dem tobenden Geschrei:

»Heim! Heim! Wir wollen heim!«

Wie eine Springflut stieg das Geschrei an, brauste und brandete.

Peter trat in die Tür des Reisewagens, der ihm und Katharina, die ihn begleitete, zur Wohnung diente, horchte auf das schwellende Schallen.

Schon eilte der General herbei, saß ab, erstattete Bericht.

Leichenblaß wurde Peter, die Erregung machte ihn zittern, riß seinen Kopf in heftigem Zucken zur Schulter: »Bande,« zischte er, »Bande!«, und packte seinen Stock fester.

Vergeblich. Er beschwor den Sturm nicht. An allen Gliedern bebend, kehrte er zurück, warf sich auf die breiten Polster des Wagens, biß in die Kissen, schäumte:

»Undankbares Volk!«

»Es ist nicht undankbar,« Katharina umfing den rüttelnden Leib, bettete seinen Kopf in ihren Schoß, strich ihm über Stirn und Haar, »es versteht nur deine Ziele nicht. Dem Bauern ist sein Dorf der Himmel, dem Städter seine Stadt, alle Fremde ist ihnen Grauen und Elend. Sie ergreift nicht, was dich erschüttert, und was dich über alle Grenzen reißt, bewegt sie kaum. Du kannst sie wohl aufrühren und für eine Weile aus ihrem Gleichgewicht bringen, aber dann ist ihr Drang zur Beharrung stärker als die Kraft deines Treibens. Der Strom strebt in sein altes Bett zurück, und nichts vermag ihn aufzuhalten.«

Peter hatte die Augen geschlossen. Still lag er an ihrer Brust. Leise flatterten seine Lippen: