»Es lebe die Kaiserin Katharina!«


XXIV.

Katharinas Werk war getan.

Dem Enkel Peters war die Nachfolge gesichert. Auch gegen Menschikoff.

Wie eine Träumende wandelte die Zarin durch die weißen Nächte das Frühlings.

Ein Jahr war seit dem Tode des Zaren vergangen. Sie fühlte: auch ihre Zeit war nahe. Sie war müde. Müde der Menschen und der Tat. Gleich Schatten glitt alles an ihr vorüber. Das Gewesene und das Jetzt. Ein bunter Reigen. Und hatten doch alle, die ihn tanzten, leere Augen.

Vorüber, vorüber.

Alles?