Sie wickelte sich fröstelnd in ihren Mantel. Der Nebel, der von der Newa herzog, war kühl. Oder warum fror sie sonst?
Hinter den Mauern der Admiralität hob sich der Mond. Bleich, verschwimmend im Dunst.
Die ziehenden Schwaden huschten hin und wieder.
Wer kam? Wer ging?
Ein Lächeln zog um Katharinas Lippen: Ruhm, Glanz, Macht, Herrlichkeit. Gespinste.
Was blieb?
Sie legte die Hand auf ihr Herz.
Es schlug schwer, langsam, als habe es Mühe, sich seiner Pflicht zu besinnen. Seine Mattheit bedrängte sie. Ihr Atem wurde ächzend.
Von der Steinbank, auf der sie gesessen hatte, schob sie sich in die Höhe. Ihre Füße schmerzten. Sie biß die Zähne zusammen: Schmerz an jedem Tage.