Katharina wehrte leicht:
»Frühlingssturm tut nicht weh.«
»Und dennoch …«
»Dennoch. Der Sommer ist reicher als der Frühling.« Sie sagte es verloren, über ihn hin.
Er faßte nur die Verheißung, die in den sehnsüchtigen Worten lag. Seine Brust schwoll.
»Meines Sommers willst du warten?«
»Des Sommers …« Ihr Mund öffnete sich durstig. Sie verstummte.
»Du sein Preis.« Ungestüm riß er sie an sich, eilte trunken von Hoffnung davon.
»Sommer,« flüsternd fielen die Laute in die Stille um sie her. »Wer wird ihn mir bringen? Der Bauer nicht und nicht der Junker. Einer ist, der, wollte ich, brächte ihn mir.« – –