»Potz Blut, wie haben wir gestern gesoffen! Ich habe mich in einem Tag wohl dreimal vollgesoffen und eben soviel Mal gekotzt!«

»Potz Stern, wie haben wir die Bauren, die Schelmen, tribuliert!«

»Potz Strahl, wie haben wir Beuten gemacht!«

»Potz hundert Gift, wie haben wir einen Spaß mit den Weibern und Mägden gehabt!«

»Ich habe ihn darniedergehauen, als wenn ihn der Hagel hätte darnieder geschlagen.«

»Ich habe ihn geschossen, daß er das Weiße über sich kehrte.«

»Ich habe ihn so artlich über den Tölpel geworfen, daß ihn der Teufel hätte holen mögen. — Ich habe ihm den Stein gestoßen, daß er den Hals hätte brechen mögen.«

In Gottes Namen sündigten sie, was wohl zu erbarmen ist: »Wir wollen in Gottesnamen auf Partei, plündern, niedermachen, in Brand stecken.«

Wann ich so etwas hörete und sahe und, wie meine Gewohnheit war, mit der Hl. Schrift hervorwischte, so hielten mich die Leute vor einen Narren und ich ward ausgelachet, daß ich endlich auch unwillig wurde und mir vorsatzte, gar zu schweigen.

Als ich demnach vermeinete, ich hätte Ursach zu zweifeln, ob ich unter Christen wäre oder nicht, ging ich zu dem Pfarrer mit der Bitte, er wolle mir doch aus dem Traum helfen. Der Pfarrer antwortete: »Freilich sind sie Christen und wollte ich dir nicht raten, daß du sie anderst nennen solltest. Dessen verwundere dich nicht. Wann die Apostel selbst anjetzo auferstehen und in die Welt kommen sollten, sie würden jeder männiglich vor Narren gehalten sein. Was du siehest und hörest ist eine allgemeine Sache und nur Kinderspiel dagegen, was sonsten so heimlich, als offentlich und mit Gewalt wider Gott und den Menschen vorgeht. Laß dich das nicht ärgern. Du wirst wenig Christen finden, wie dein Einsiedel einer gewesen ist.«