»Nein. Ich ihn. Aber die Schwierigkeiten, was er mir gemacht hat! Ich sag' Ihnen, an der Müh' hab' ich gesehn, was das für ein Mensch is!«
»Gut. Aber die Hauptsache: das Geld –!«
»Geld is da und is nicht da. Ich werd' Ihnen genau sagen, Durchlaucht. Zuerst – er, der Baron selig, hat nicht ein Drittel von dem gehabt, was ihm die Lait' so nachgesagt haben.«
»Nicht? – Interessant.«
»Nein. Er hat auf großem Fuß gelebt, hat für die Wohltätigkeit gearbeitet, hat Feten gegeben, hat sich die Baronie gekauft, aber gehabt – so – Fundus, Kapital hat er nix.«
»Nichts?«
»Na also – nix is zu viel gesagt. Eins, zwei Millionen unberufen hat er gehabt und – Kredit. Denn er war doch kein schlechter Kopf, Gott behüt'! Aber jedenfalls vor einem Jahr hat er bei der Baumwollbaisse mächtig Pech gehabt und sich sehr mühsam aus der Patsche gezogen. Nach dieser Sache hat er nicht viel mehr als eine Million in Konsols und seine Villa in Döbling – Verkaufswert gut gerechnet 400.000 Kronen – und seine aristokratischen Beziehungen gehabt.«
»Villa 400.000 Kronen – seltsamer Zusammenhang.«
»Wieso seltsam? Die Gründe sind dort stark gestiegen.«
»Ja? Ja, Fanto. Ich weiß.« Traurig dämmert die Stimme durch den Raum.