Vom Flußpferd in die Luft geworfen.
Das Boot trieb wieder auf dem freien Strom und nahm Kurs auf ein einzelnes Flußpferd, das den Kopf von Zeit zu Zeit aus dem Wasser hob; ich wollte schießen. Auf hundert Meter tauchte der Kopf unter. Da ließ ich bremsen, um in der Zeit, die der Dickhäuter unter Wasser zubringt, nicht darüberhinwegzufahren. — Plötzlich gab es einen starken Stoß — — — ich fand mich im Wasser und tauchte auf: Das Boot, in dem ich gesessen hatte, war zerbrochen, das andere lag auf der Seite. Hinter mir rauschte es, ein großes Nilpferd durchquerte eine flache Stelle im Strom.
Mein erster Gedanke war an Gewehr und Kamera; doch bevor ich den Kopf wieder in die gelbe Flut steckte, sah ich nach den Ufern, um mir die Peilung einzuprägen. Wir trieben. — —
Also erstmal zum Ufer mit allem, was noch oben schwamm! Das Boot wurde auf den Sand gezogen. —
Ein Neger hatte die Ledertasche mit der Kamera und den Kassetten ergriffen; das Wasser strömte heraus!
An den Kadavern der Flußpferde schoß ich zwei Marabu mit einer Kugel.
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GRÖSSERES BILD
Mein Gewehr fehlte noch. Lauer und ich waren die ersten, die wieder ins Wasser sprangen; keiner von uns dachte an die Krokodile. Die Ruderer tauchten um uns herum; nach wenigen Minuten war auch das Gewehr gefunden.
Vermißt wurden nur noch entbehrliche Dinge.