Wir stoben auseinander, erkannten jedoch im nächsten Augenblick, daß er auch diesmal nichts von der Untreue der Bibis wußte, er nahm eine andere Richtung.

Ich wollte ihm jetzt den Fangschuß geben und befahl meinem Leichtsinn ein energisches „Halt“!; nutzte wieder einen Baum aus und stand in noch windigerer Position, als ich dem Büffel den letzten Schuß von links hinter die Schulter gab.

Er ging nicht mehr weit.

Mit einmal begann er mächtig zu brüllen, mit feuchtem, großen Ton, wie nur Rinder es können. Alle halbe Minute ertönte das langgezogene tiefe „Eöh“, das einen ungeheuren, verzweifelten Schmerz auszudrücken schien: Er verendete.

Ich ging ganz in seine Nähe und blieb, andächtig lauschend, stehen. Der Wind war mir günstig. Sehen konnte ich nichts; dichtes Rohr sperrte die Aussicht auf wenige Schritte.

Endlich noch ein letztes schmerzvolles Brüllen, dann peitschte der Schwanz den Boden und es war still.

Ich ging hinzu.

Der Nashornhügel am Jipesee.

Während bisher Busch und Dornen ein immer gleichmäßiges Bild boten, begann hier eine vielseitige Vegetation. Hyphaenen (Dumpalmen) wurden immer zahlreicher und bildeten in der Ebene ganze Wälder. An den Ufern des Panpani erhob sich schattiger Wald mit Phönixpalmen, Schirmakazien und Affenbrotbäumen. Auf den Hügeln standen Euphorbien und Juniperussträucher. — Weiße Stellen an den Steinblöcken bezeichneten den Aufenthaltsort von Klippschliefern.