Dunkler, ästereicher Wald; der Boden mit vermoderten Blättern bedeckt; zwischendurch Buschpartien mit hellem Licht. Frühnebel strichen über die Baumkronen.
Büffel im Waldesdickicht.
Jetzt knackte ein Ast vor mir; wieder ein Brüllen, kurz abgesetzt.
Ich schlich auf einen starken, gefallenen Baum zu, über den hinweg ich gerade in eine Lichtung sehen konnte, als die ganze Büffelherde unter Krachen und Brechen von Ästen in der Dickung vorwärts drängte.
Zwischen Blättern und Ästegewirr konnte ich die schwarzen Tierkörper auf Sekunden sehen, wie sie auf etwa dreißig Schritt quer an mir vorbeizogen. Dem Lärm nach konnte ich glauben, sie seien flüchtig.
Sofort ging ich mit meinen drei Leuten auf die frische Fährte und sah hier mit Erstaunen, wie die Büffel, ohne Rücksicht auf ihre breiten Hörner, schnurstracks durch das Wirrwarr von Stämmen und Ästen gestoßen waren. Auch konnte man erneut beobachten, wie eine frische Fährte aussieht. Die Hufe waren über gefallene Bäume hinweggerissen, die Rinde frischer Stämme blutete und der Milchsaft von Pflanzen war in den Weg gespritzt.
Mit großer Vorsicht folgte ich auf der Fährte und brachte die Büffel, die irgend etwas Verdächtiges merkten, noch dreimal in Bewegung, ohne ihnen nahe genug kommen zu können.
Ich wollte bis Mittag warten; dann liegen die Büffel und schlafen.
Da ertönte in der Nähe lautes Brüllen, das wiederholte sich und klang gerade so wie das Todesbrüllen des verendenden Büffels am Rufiyi.
„Hier jagen Wapare aus den Bergen,“ sagte ich sofort zu dem Führer.