„Nein, Herr!“

Nun aber ließen sich menschliche Stimmen vernehmen, die sich durch Laute Zeichen gaben und einer meiner Leute rief:

„Seid ruhig, der Weiße will Büffel schießen.“

Als die Angerufenen nicht antworteten, wurde mein Verdacht zur Gewißheit und ich ging weiter, um nachzusehen, was dort los sei.

Plötzlich springt der Führer zur Seite und raunt mir hastig zu: „Ein Nashorn, Herr! dort im nächsten Busch!“

Büffel in einer Fallgrube.

Ich sehe wie sich in einer Vertiefung der dunkle Nacken eines Wildes bewegt, denke an ein Tier in der Suhle, kann aber nichts erkennen, bis ich auf etwa fünf Schritt an den Platz hinangehe. Da hebt sich ein Büffelkopf mit gewaltigen Hörnern aus der Vertiefung.

Ich stehe über dem Tiere und schieße von oben in den Rücken.

Der Stier versucht, aus der Vertiefung herauszuspringen, ist aber hilflos gefangen und ich erkenne jetzt, was ich hier vor mir habe: Den Büffel in einer von Menschen gegrabenen Wildgrube!

Dies seltene Bild sah ich mir nun etwas genauer an; die Grube verengte sich keilförmig nach unten und hatte ungefähr die Länge des Büffels. Der Körper des Tieres war fest eingeklemmt; so sehr der noch lebende Büffel versuchte, vorne hoch zu kommen, er fiel immer wieder zurück. Er war so wehrlos, daß ich ihn an die Hörner fassen konnte.