Er hatte uns gehört. Ich lief nach und sah ihn in ziemlich offenem Gelände stehen, als er sich zu mir umdrehte. Ohne zu zögern ging ich an den völlig freistehenden Riesen bis auf fünfundzwanzig Schritt hinan und schoß zwischen Auge und Ohr, während er seine großen Gehöre abgespreizt hielt, als wollte er mit den riesigen Schallfängern jeden Laut aus der Richtung seines Angreifers auffangen.
Der erste Elefant zur Strecke.
Auf den Schuß tat der Elefant mehrere Schritte vorwärts, brach vorne nieder, so daß die Zähne den Erdboden aufpflügten, legte sich langsam auf die Seite und verendete.
Der Eindruck, den dieser Vorgang auf mich machte, war überwältigend. Alles war so schnell gegangen: Das Wahrnehmen des Tieres, der Schuß und die verblüffende Wirkung, daß der große Elefant, der eben noch im Vollbesitz seiner ungeheuren Kräfte war, leblos zusammensank. — Das war der Tod?
Ein Schwarzer sprang auf den toten Elefant los, hielt seinen Vorderlader mit gestreckten Armen vor sich und feuerte ihm die Ladung in den Rücken.
Hinter den Büschen ertönte ein dumpfes Trompeten; es klang, als ob Schrecken darin läge.
Ich folgte dem Tone und sah drei Elefanten, die in schnellem Trab flüchteten und sich dabei dicht aneinander drängten.
Als ich zurückkehrte, warnten die Neger noch immer davor, dem Elefanten zu nahe zu kommen, man könne nicht wissen, ob er wirklich tot sei.
Am nächsten Morgen war ich mit der Kamera und neugefüllten Kassetten zur Stelle und photographierte meinen ersten Elefanten.