Patrouillen steckten in der Umgegend die Hütten in Brand und brachten neue Vorräte an Getreide.
Von Zeit zu Zeit erschienen in der Ferne Aufständige, um zu kundschaften, und gingen in weitem Bogen um uns herum, bis sie einige Geschosse fliegen hörten und das Weite suchten; der Verlust der großen Vorräte schien ihnen sehr schmerzlich zu sein.
Gegen Abend ließ ich als Zeichen für die Karawane ein großes Haus anstecken. Außerdem saßen zwei Neger hoch oben in einem Baum und sahen vergeblich nach den Trägern aus.
Als die Flammen und der Rauch in die Baumkrone hineinwehten, ließen sich die beiden Ausguckposten zur Freude aller Zuschauer wie reife Früchte durch die Zweige hindurch zur Erde fallen.
Das brennende Haus bot einen wunderschönen Anblick; die roten und gelben Flammen ergriffen das trockne Strohdach; glühende Reste stürzten in das dunkle Innere. Dann brannten die Dachsparren und Pfeiler und brachen der Reihe nach zusammen.
Statt der Karawane erschienen von neuem Aufständige und sandten uns aus ihren Vorderladern einige heiße Eisenkugeln herüber.
Inzwischen war ringsum das trockene Gras in Brand geraten und eine feurige Linie kroch weiter und weiter in den Busch hinein. Vor dem Feuer sahen wir deutlich die Gestalten von Aufständigen und konnten trotz der späten Stunde ziemlich sichere Schüsse abgeben.
Wir hatten uns bereits aus Matten und Türen Lagerstellen für die Nacht gebaut und einen Windschutz errichtet, als die Trägerkolonne endlich ankam. (Erst um vier Uhr am Nachmittag hatte sie den Befehl bekommen, nachzufolgen; die am Morgen entsandten Boten gestanden ein, aus Furcht nicht gegangen zu sein.)
Jetzt hatten wir Abendbrot, Zelte und Betten; Hunger, Durst und Müdigkeit waren bald vergessen.
Schutz der Landschaft Mtanza.