Er sagte das als Mahnung zur Vorsicht und weil er hoffte, ich würde die Neger jetzt noch bestrafen; dafür sind die Askari immer.
Ich half einem kleinen Bengel das Mäulchen voll Matamabrei stopfen und sagte dazu scherzhaft: „iß nur tüchtig, damit du stark wirst und später die große Flinte halten kannst, wenn ihr wieder Aufstand machen wollt“.
Da lachten die Erwachsenen und wurden zutraulicher.
Mehrere Boote begleiteten mich auf das Südufer zurück; die Männer kamen zu meinem Zelt und baten mich, in Mtanza zu bleiben und sie zu schützen. Ich versprach, eine Boma anzulegen, wenn alle in ihre Häuser zurückkehrten, die Äcker bestellten, mir täglich Lebensmittel zum Kauf anboten, und auch Boten- und Trägerdienste zu den in Friedenszeiten üblichen Löhnen übernehmen wollten. Zu alledem waren diese Vertreter der Landschaft gerne bereit.
Als ich in der Frühe des nächsten Tages am Ufer badete, standen die Menschen am Fluß, packten ein und aus, und riefen nach Booten.
Unterworfene Neger arbeiten auf einer Baumwollpflanzung, um während der Hungersnot Brot zu verdienen.
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GRÖSSERES BILD
Der Wald hatte viele beherbergt: Mütter mit kleinen verängstigten Kindern an der Hand und Säuglingen auf dem Rücken. Ich sah die Einbäume hin- und herfahren und wurde nicht müde, den Leuten zuzusehen; lag doch in dem Zutrauen dieser Menschen für mich ein Erfolg: mit Hilfe dieser Neger, die den Wert ihrer Ländereien zu kennen schienen, hoffte ich den Rufiyi bis zu den Panganischnellen hinauf in die Hand zu bekommen.
Das ist mir nicht vollständig gelungen; ich scheiterte an der Roheit der Wapogoro, die sich als ganz scheue, hinterlistige Buschbewohner entpuppten; aber die Aufständigen sind wenigstens nicht mehr nach Norden über den Rufiyi gegangen.