Oft blieb ich stehen und sah voll Genuß auf das Landschaftsbild. Sanft fiel hier das steinige, offene Gelände zu dem Rufiyi ab. Jenseits des Stromes zog sich der Buschwald bis zu den Bergen in weiter Ferne. Der wilde Strom rauschte dort unten über Steine und schlängelte sich wie ein bleifarbenes Band in die Berge hinein, die er durchbrochen hat, um der Tiefebene und dem Ozean zuzueilen.

Zwischen den Bäumchen erschien eine Herde Hundsaffen; Paviane, die mit ängstlichen, und doch unverschämten Blicken nach uns herüberäugten.

Ich ließ mir die Büchse eines Askari geben und schoß einen der verhaßten Feinde der Landwirtschaft.

Darauf wurden die kleinen der Herde flüchtig; die größeren zogen sich nur langsam unter lautem Gezeter zurück.

Flußlandschaft am oberen Rufiyi. Ein schlanker, kräftiger Neger stand vorne in dem Einbaum und stieß das Boot mit dem Upondo, einer dünnen Stange vorwärts. Er hob den Upondo nicht nach jedem Stoß aus dem Wasser (wie ich es bisher überall gesehen habe), sondern dreht ihn jedesmal um. Überhaupt schienen mir die Neger hier oben flinker und geschickter zu sein.

Ich ging vom Wege ab und traf in hügeligem und bewaldeten Terrain ein Rudel Swallahantilopen; sie standen malerisch an einem Abhang zwischen hohen Steinen.

Ich sah einen starken, roten Bock mit langen Hörnern dabei und schoß ihn; er machte einige Fluchten und brach zusammen. Zwei Träger trugen ihn zum Lager.

Das Rudel war im Umsehen zwischen den Felsblöcken verschwunden.