Die Aufständigen hatten überall Mohogopflanzungen und wohnten in kleinen Hütten seitab im Walde. Die Dörfer selbst, die mitten in den Pflanzungen lagen, waren verlassen und wurden von den Negern offenbar nur benutzt, so lange sie in den Feldern arbeiteten.

An Früchten waren da: Bananen, kleine Bohnen, Mais mit halbreifen Kolben und vor allem Mohogo. Für unsere Abendtafel fand sich auch eine reife Ananas.

In den nächsten Tagen ging es über Berge und Täler, von einer Pflanzung zur andern.

Selten wurden Menschen angetroffen; einige, die sich zur Wehr setzten, wurden erschossen, andere gefangen genommen.

In einem Hause stand ein Topf mit frisch gebratenen Ratten. Daneben ein Sack mit kleinen Früchten, die wie Äpfel schmeckten und einen großen Kern hatten.

In den Schamben von Kitschi.

Wir fanden auch eine kleine Antilope, die im Netz gefangen worden war. Von dem Mohogo, der überall in den Schamben reichlich gedieh, hatten die Aufständigen noch kaum gegessen. Hie und da standen junge Kokospalmen, die auf Befehl des Bezirksamts gepflanzt worden waren.

Am zweiten Abend lagerte ich auf einer Höhe in einer großen Mohogopflanzung, deren Fläche sanft zu der Rufiyiebene abfiel. Ich hatte eine weite Aussicht über den Wald, auf die Ebene und den Fluß. Es regnete und ich beschäftigte mich damit, behaglich dem Regen zuzusehen und aufzupassen, daß das Wasser, das von den Zelttüchern abfloß, in Töpfen aufgefangen wurde.

Drei gefangene Weiber, die tüchtig zu essen bekamen, lachten und schienen sehr zufrieden zu sein. Auch ein kleines Kind war dreist und zutraulich. Wer kennt aber die Neger aus — morgen sind sie weggelaufen!

Ein alter Mann wurde beim Gummisammeln gefangen genommen. Als er ins Lager kam, fragte ich ihn nach der Stimmung im Lande und auch nach den Ursachen ihrer Unzufriedenheit.