Wilhelmshaven, im Oktober 1907.

Hans Paasche.

Inhaltsverzeichnis.

Seite
Vorwort [III]
Zum Indischen Ozean [3]
Ost-Indianische Reise im Jahre 1644. — Von Bremen nach Port Said. — Bahnfahrt nach Kairo. — Blick über die Stadt und das Niltal. — Auf der Cheopspyramide. — Im Zoologischen Garten. — Von Suez nach Colombo. — S. M. S. ‚Bussard‘. — Ein Ausflug auf Ceylon. — Nach den Seychellen. — Bei einem Ansiedler und Naturforscher. — Auf dem Morn Seychellois. — Im tropischen Urwald. — Im Morgenlicht.
Daressalam [21]
Die alte, stille Zeit. — Ein Spaziergang. — In dem Negerviertel. — Eine Negerkneipe. — Die Quelle am Simbasital. — Die Kleidung der Suaheli. — In der Markthalle. — Eine Negerin beim Einkauf. — Das Aquarium. — Auf den Korallenriffen von Makatumbe. — Die Meeresfauna. — Haifische und Schiffshalter.
An der Küste [37]
Der Schiffsverkehr. — Gute Häfen. — Wind und Wetter. — Fischerei der Eingeborenen. — Sansibar. — Völkergemisch. — Der Deutsche und der Neger. — Der Handel Sansibars. — Eine Wagenfahrt. — Die Klubschamba. — Eine junge Dame bekämpft die Schiffsetikette. — Saadani und Bagamoyo. — Johann Jakob Sturz über Baumwolle. — Pangani. — In der Mündung des Pangani. — Eine aufregende Fahrt. — Vor Tanga. — Ein Jagdausflug. — Löwen. — Treibjagden auf Löwen. — Eine Löwin auf der Birsch erlegt. — Jagd auf Warzenschweine. — Am Sigi. — Ein Buschbock im Wasser erlegt. — Sonnenuntergang in See. — Die Insel Mafia. — Die Araber schenken fünf Rinder. — Ein Ritt durch die Insel. — Kokospalmen. — Die Insel Tschole. — Begräbnis eines Arabers.
Der Aufstand [73]
S. M. S. ‚Bussard‘ bringt Schutztruppen nach Kilwa. — Landungsabteilungen. — Im Mohorrofluß. — Ankunft in Mohorro. — Die Entdeckung des Aufstandes. — Die Haltung der Araber. — Der erste Angriff. — Ein Überfall abgeschlagen. — Die Feuertaufe. — Ermordung eines Ansiedlers. — Schwierige Stellung der weißen Soldaten. — Ein Nachtmarsch. — Verrat? — Verlassene Dörfer. — Brennende Hütten. — Eilmarsch zum Rufiyi. — Der Strom als Grenzlinie für den Aufstand. — Am Rufiyi aufwärts. — Am Hirusee. — Verkleideter Askari. — Panik unter den Trägern. — Lebensmittel beschlagnahmt. — Ein Akide. — Vorposten überrumpelt. — Gefecht bei Utete. — Ein Verlust. — Todesurteil. — An den heißen Quellen.
Gefechte am Rufiyi [104]
Ein großes Dorf von Aufständigen zerstört. — Ein Militärposten am Rufiyi. — Ein Gnubulle erlegt. — Herausforderung. — Verfolgung fliehender Schenzi. — Über den Fluß. — Zuverlässige Kundschafter. — Ein Trupp von über tausend Aufständigen wird zersprengt. — Mars war uns günstig. — Bleigeschosse gegen Neger? — Flußpferde gefährden die Boote. — Geier auf dem Schlachtfeld. — Rückmarsch nach Mayenge. — Ein Gefangener. — Leutnant Spiegel baut eine Boma. — In Booten stromab nach Mohorro. — Hinrichtung von Rädelsführern.
Im Aufstandsgebiet [125]
Der Bezirksamtmann und ich. — Abmarsch mit Hauptmann Merker. — Der erste Schuß auf Elefanten. — Rettung ertrinkender Neger. — Hauptmann Fonck im Usaramobezirk. — Die Neger unterwerfen sich. — In der Boma bei Mayenge. — Ausbildung neuer Askari. — Jagd auf Wasserböcke im Morgennebel. — Riedböcke und Buschböcke. — Baumwolle der Neger. — Zusammentreffen mit meinem Vater. — Sein Urteil über das Land.
Krokodile und Flußpferde [143]
Krokodilplage. — Ein Rekord an erlegten Krokodilen. — Die Dawa. — Der Hongo. — „Du hast getroffen, riechst du es nicht?“ — Treffer auf große Entfernung. — Ansitz im Schilf. — In der Rohrhütte. — Tierleben auf der Sandbank. — Flußpferde im Morgennebel photographiert. — Die Jagd auf Flußpferde. — Abschießen ganzer Herden. — Ein Schießerfolg. — Nutzen und Wert des Flußpferdes. — Der Geschmack des Wildprets. — Neger, die kein Schweinefleisch essen. — Das Schächten erlegter Tiere. — Aasvögel. — Geier und Marabu am toten Flußpferd. — Krokodile angepirscht. — Vom Flußpferd in die Luft geworfen. — Ein starker Bulle erlegt. — Unfälle; Flußpferde greifen die Boote an. — Die Stimme des Kiboko. — Tierleben am stillen Weiher.
Jagden im Busch [171]
Lager am See. — Birsch auf Riedböcke. — Farben im Freien. — Schwarzfersenantilopen. — Der Dank der Neger für das viele Essen. — Die Post kommt an. — Lange, erfolgreiche Schweißsuche. — Zebras und Hartebeeste beobachtet. — Platzregen. — Mein Reittier will nicht mehr. — Starker Riedbock erlegt. — Abendbirsch. — Merkwürdiges Benehmen einer Ricke. — Ein Löwe am Lager. — Gewohnheiten der Riedböcke. — Bemerkenswerte Jagdart. — Elenantilopen.
Büffeljagden [197]
Seltenheit des Kaffernbüffels. — Ein Mißerfolg. — Der Büffel im Sumpf. — Schuß vom Baum aus. — Den Büffel krank geschossen. Ob er dem Jäger gefährlich wird? — In dichtem Schilfgras sechs Schritt vor dem Stier. — Der Reiz der Gefahr. — Der erste Büffel zur Strecke. — Büffeljagd am Paregebirge. — Im Urwalddickicht. — Nach vier Tagen endlich die erste frische Fährte. — Die Büffel im Walde. — Ein Büffel in der Wildgrube. — Wildgruben. — Fährtensuchen. — Pirschkunst. — Büffel im Busch auf acht Schritte angepirscht. — Ermattung.
Elefanten [226]
Ein Elefant weckt mich. — Mein Paradies. — Nachtwache in den Feldern. — Gespenster. — Der erste Elefant zur Strecke. — Was die Neger vom Elefanten wissen. — Sieben Elefanten. — Jagd von der Leiter aus. — Zweiunddreißig Schüsse auf einen Elefanten. — Das Heraushauen der Zähne. — Vom Elefanten verfolgt. — Ali lobt meinen Mut. — Studien am Elefantenschädel. — Elefanten durchschwimmen den Strom. — Mit der Kamera auf der Elefantenfährte. — Die „Brücke zur Heimat“. — Allein mit dem Riesen. — Pürschzeichen und Fährtenfolge. — Schlafende Elefanten. — Jäger und Wild auf demselben Bilde. — „Der Star“. — Spaziergang hinter einem Elefanten. — Rappantilope erlegt. — Löwen an einem Termitenhügel. — Die Termiten. — Der Nyampara und die Arbeiter. — Geier als Totverweiser. — Die Poesie des afrikanischen Weidwerks. — Der Tod.
Nashornjagd [269]
Übertreibungen. — Die Gefahr. — Nashörner in offener Steppe. — Am einsamen Berge. — Ein Nashorn kommt vom Wasser. — Nashorn begegnet einer Zebraherde. — Gute Schüsse mit der Kamera. — Ein verwünschter Augenblick. — Weshalb das Nashorn „annahm“.
Am mittleren Rufiyi [281]
Unter fremden Negern allein. — Die Boma wird verlassen. — Ein mißglückter Überfall. — Das Lager der Aufständigen. — Mtanza. — Die Flüchtlinge; Rückkehr in die Dörfer. — Vom Lagerleben. — Schwarze Polizisten. — Boten. — Das Eheleben der Schwarzen. — Der Askariboy. — Die letzten Matrosen zur Küste gesandt. — Hausbau. — „Befestigung“ der Boma. — Wunden bei den Negern. — Giftpfeile. — Schlangen. — Puffotter. — Riesenschlange. — Eine Schlange kriecht in ein Mauseloch. — Bissige Ameise. — Sandfloh. — Wovon wir lebten. — Hungersnot. — Der farbige Händler. — Die Neger wandern aus. — Mangofrüchte. — Ein Elefant erlegt als Nahrung. — Die Neger wollen kein Elefantenfleisch essen. — Der Acker wird bebaut. — Die Neger sind dem Inder ausgeliefert. — Ist der Inder unersetzlich? — Die Händler im Aufstand. — Reisen in der Regenzeit. — Ein Raubzug in die Äcker der Aufständigen. — Vierzehn Stück Wild für achthundert Menschen. — Ein Schauri. — Ein Askari schießt sich selbst ins Bein. — Die Zeugen. — Die Askari hatten Krieg gespielt.
Ein Streifzug [329]
Menschenopfer. — Böse Nachrichten vom Feinde. — An den Stromschnellen des Rufiyi. — Bergsteigen ist unseemännisch. — Vorbereitungen zum Überfall. — Der Angriff. — Das Dorf wird geplündert; die Hütten niedergebrannt. — Roheiten. — Wie der Schenzi lebt; Hausrat, Beschäftigung. — Ein Verwundeter wird nach Mohorro gebracht. — Die Gefangenen entlaufen. — Die Strafpredigt des Askari Nyati. — Tierleben an den Schnellen. — Einfall der Aufständigen.
Rückkehr zur Küste [345]
Weihnachtsfeier. — Datum vergessen. — Wie der Schenzi den Tag einteilt. — Überschwemmung. — Der Alte im Dachgebälk. — Abrechnung mit Indern. — Übersetzen. — In den Schamben der Wakitschi. — Ein Gefangener tot. — Mitleid. — Kudu. — Die kriegerischen Bergbewohner. — Flußpferd im Mondschein. — Gegen den Strom nach Panganya. — Kranke Träger; ein Samariterdienst. — Ob man sich ansiedeln soll. — Trockenzeit und Regenzeit. — Die Eigentümlichkeit des Stromes. — Verkehrsaussichten auf der Wasserstraße. — Umgehungsbahn. — Stauwehr. — Viehzucht. — Kaisers Geburtstag. — Büffeljagd der Neger. — Tsetse; Anopheles; Glossina und Boophilus. — Lederbearbeiten. — Briefe. — Diktat. — Zumessen von Getreide. — Die Arbeit; Pflicht zu faulenzen. — Ein Neger vom Leoparden getötet; zwei Leoparden erbeutet. — Abreise. — Mattigkeit und Fieber. — In guter Pflege. — Mondscheinfahrt stromab. — Abschiedsfeier. — Wieder an der Küste.
Verzeichnis häufig vorkommender in Deutsch-Ostafrika allgemein gebrauchter Fremdwörter [374]
Druckfehlerberichtigung [375]

S. M. S. „Bussard“.

Zum Indischen Ozean.

Vor mir liegt, in Schweinsleder gebunden, ein altes Buch, das mich nach dem Indischen Ozean begleitet hat: „Johann Jakob Merckleins Ost-Indianische Reise, welche er im Jahre 1644 löblich unternommen und im Jahre 1653 glücklich vollendet samt Johann Sigmund Wurfbains kurtzem Bericht wie eine Reise, so zu Wasser wie zu Lande nach Indien anzustellen sey.“