In Dunkelheit lag es, von wenigen Sternen beschienen.


Als ich nach Tanga zurückkehrte, waren Herren und Damen zum Nachmittagstee an Bord. Das Löwenfell wurde zum Schmuck aufgehängt, und mehr als einer beglückwünschte mich mit den Worten: „Ich bin soundsoviel Jahre in Afrika und habe noch keinen Löwen gesehen, und Ihnen läuft am zweiten Tage gleich einer in die Flinte.“

Und in der Suahelizeitung „Kiongozi“ erschien acht Tage später ein kurzer Bericht über meine Löwenjagd.


Sonnenuntergang in See.

Einige Tage später dampfte der ‚Bussard‘ dem Süden der Kolonie entgegen, als wir, wie gewöhnlich nach dem Abendbrot auf der Hütte saßen.

Es war ein prachtvoller Abend.

Vom Westen kam goldenes Licht der untergehenden Sonne. Das Land darunter war nur am Dunst zu vermuten.

Der Himmel sah kalt aus, weil das Auge in dem unendlichen Blau vergeblich nach Gebilden suchte, die das wärmende Licht auffingen; nur im Osten stand tief eine massige Wolke; das Abendlicht färbte sie rosig rot und die einzelnen Kuppen warfen dunkle Schatten.