Früh aufstehen mochte der eine Boy gar nicht; er reichte mir beim Anziehen alle Sachen verkehrt und schlief oft zu meinem Vergnügen während der Arbeit wieder ein. So nießte er mich auch heute plötzlich im Dunkeln an, bekam eine Backpfeife und entschuldigte sich wieder damit, er sei eingeschlafen.
Wasserbock vom Rufiyi.
Ich fuhr zwischen dunklen Ufern stromab. Der Vollmond stand noch am Himmel; sein Licht glänzte auf den Blättern der hohen Borassuspalmen und erzeugte einen grellen Lichtstreifen auf der Rundung des Bootes. Bald kamen wir in den breiten Hauptstrom und durchquerten ihn.
Der Nebel war so dicht, daß die Ufer nicht zu sehen waren. So kam es auch, daß ich auf dem Nordufer ganz die Richtung verlor und nicht wußte, wohin ich geführt wurde; und das hatte einen besonderen Reiz.
Wir gingen zwischen hohen Bananenstauden und durch ein schlafendes Dorf. Ein Haus sah wie das andere aus; der Führer ging auf eine Tür zu, auf die der Schatten des vorspringenden Daches fiel und klopfte: „Hodi“! (anklopfen).
Stimme von innen: „nani“ (wer)?
Der Führer: „mi, Abdallah“ (ich).
Dann wurde ein Stück Holz zur Seite gedrückt und die Tür geöffnet; ein Mann kam heraus und reihte sich in die Marschkolonne ein. Er ging vor mir, wickelte sich das Lendentuch fester und drückte die Oberarme dicht an den Leib, weil es kalt war.
Das starke Schilfgras an beiden Seiten des Weges war zum Teil niedergebrannt.