Ephraim kann nicht weiter. Er nimmt einen auf dem Tische befindlichen Zirkel (— neue deutsche Literaten, darunter auch meine Wenigkeit, brächten es nicht übers Herz, das simple «befindlich» anzuwenden, vielmehr würden sie sich eines aparten Zeitwortes wie etwa «Vagabundieren» oder «Dahinträumen» bedienen! —), spreizt dessen Schenkel, daß sie eine Gerade bilden, faßt ihn mit der Rechten und stochert in einem der hintersten Backzähne.
Der Mensch tut manches Unschöne, so er sich unbeobachtet glaubt.
Sodann erhebt sich Ephraim, bohrt mit beiden Zeigefingern in beiden Gehörgängen, lehnt sich rückwärts an die Tischplatte und schaut vor sich hin.
Mählich gewöhnen sich die Augen an das Halbdunkel des Stübchens und verweilen auf den Gegenständen.
Ephraim blickt auch auf das Fenster.
Draußen ist Nacht.
Ephraim blickt hinaus in die Nacht.
Er erschrak nicht, er zuckte nicht zusammen, er geriet nicht aus der Fassung, kein Muskel regte sich in seinem Angesicht, als er den Kopf sah.
Draußen stand ein Mann und hatte seine Pupillen stier auf Ephraim gerichtet.
Zwei Augenpaare bohrten sich ineinander.