Noch ein entzückender Zug.
Bei der ältesten Schwester wird ein Kindchen erwartet, schon das vierte.
Es war die Rede von der kleinen Ausstattung, Hemdchen, Bettchen, die man besorgen müsste. Die beiden Frauen sprachen leise zusammen. Man hörte nur das Murmeln ihrer Stimmen, zärtlich und geheimnisvoll wie vor einer Weihnachtsbescherung.
Mathilde war hinausgegangen um sich eine Schere zu holen.
„Das Kind ahnt ja nichts,“ sagte Frau von B. lächelnd.
Ich küsste ihr die Hände. Wie ich diese Frau verehre, die mir mein Kleinod gewahrt. Ich gelobe, es ihr eines Tages ebenso rein zurückzugeben, wenn Alles rein und licht ist, mein Weib, mein Juwel, meinen Sonnenstrahl!
Vierter Brief.
Herbert Gröndahl an Achim von Wustrow.