Dann will sie Abenteuer von mir wissen. Darin ist sie unersättlich. Es ist die Phantasie eines kleinen Ungeheuers, die sich zu befriedigen sucht: Notzucht, Incest, Unnatur. Die ganze Weltgeschichte, die ganze Kunst, die halbe Religion mindestens ist für sie nur das. Das merkt sie sich, das hat sie behalten. Und sie hat in dieser stupiden Einseitigkeit etwas Imponierendes und Schreckliches: Der Pfeil, der sehr grade abgeht, mitten ins Leben, in den Herzpunkt, die Achillesferse: „Das ist dumm, Liebchen! – Das ist so langweilig, das mag ich nicht ...“
Alle Details meiner Junggesellenwirtschaft interessieren sie, Whipchen, Martin, der bric à brac.
Und Küssen zwischendurch!
Der Sekt macht keinen Eindruck auf sie. Dazu ist sie zu subtil, zu wenig Natur.
Das ist Alles spielerisch wie bei einer jungen Katze. Sie lässt sich küssen, streicheln, anfassen ....
Dann eine Bewegung wie ein Schlängchen, die Angst vor dem Wehthun, dem Baby, die Heiratschance.
Dann wird sie geschäftsmässig: „Wir haben kein Vermögen. Else und Dada haben auch geheiratet.“
Die Heirat sieht sie ohne alle Illusionen. Das ist das Vernünftige, die Versorgung.
Vielleicht wird sie sogar eine ganz treue Ehefrau.
Schliesslich kann man es ihnen verdenken?