Der Grill schrie: »Fahrt ihm die alten Weiber hin, dem Gid! Das soll erzwungen werden, eine solche Zwangmühl brauchen wir.«

»Dein Weib mahl ich zuerst, die hat es am nötigsten,« antwortete der Gid.

»Die Ulla hat deine Mühl verhext, Gid,« spottete der Teufelmüller, »es fallt lauter Ratzendreck aus den Steinen heraus.«,

Der Mußmüller grollte: »Red nur du nix von Zauberei! Deine Mühl hat der Teufel am Buckel daher gebracht. Kein guter Christ soll drin mahlen lassen. Und eure Mühlen sind nur Gaukelmühlen gegen die meine, mit einer Hand halt ich sie auf. Mit einer Hand, alle zwei auf einmal!«

»Versuch es!« schrien die andern. –

In jener Nacht blieb die Grillenmühle stehen. Unterm Mühlrad lag der Gid mit zermalmtem Arm und zerdrückter Brust. Er hatte sein Wort gehalten.

Sie legten den Leichnam auf eine Stubentür und trugen ihn heim zu seinem Weib.


Die Altbäurin Sodonia konnte nimmer.