Der Bauer kostete. »Pfui Teufel, ist der sauer! Den Atem nimmt es mir.«
Der Schmied hielt den zweiten Apfel hin. »Versuch den!«
»Das Maul reißt es mir auseinander, den Schlund zerschneidet es mir!« fluchte der Dullhäubel.
»Friß den dritten!«
»Gelts Gott tausendmal, Sulpiz! Ich kann nimmer. Ich mag mich nit vergiften.«
»Verstehst du jetzt, Junggesell, wie es mir notgedrungenem Ehemann dreimal ergangen ist? Die erste ist lang und hager gewesen, die zweite kurz und dick, die dritte nit klein, nit groß, nit dick, nit dünn. Es ist aber ein Teufel wie der andere gewesen. Das bravste Weib heißt Luder, den andern ihre Namen darf ich nit verraten, sonst zerreißen sie mich.«
Ein altes Männlein schlüpfte in die Werkstatt herein.
»Grüß Gott, Hammer und Amboß! Ich hab gerad jetzt dein Feuer aufleuchten sehen. Eine Bitt hab ich.« Er knöpfte den Brustfleck auf und zog einen Ziegel herfür. »Wärme mir ihn, Schmied! Ich trag allweil den lauwarmen Ziegel am Bauch, das tut mir so gut für mein inwendiges Leiden.«
Der Sulpiz Schlagendrauf legte den Ziegel an die Glut. Und wieder in die alten Zeiten versunken, brummte er: »Das größte Leiden ist ein Weib. Es ist ein Höllhaken, es zischt wie das Fegfeuer.«
Das Männlein luchste hin. »Willst du wieder heiraten, Meister Ruß? Oder du, Dullhäubel?«