Er fuhr ganz wild über die Karten her, mischte sie, ließ abheben und gab aus.
Sie trumpften auf den Tisch. »Und da hast du eine Eichel!« »Und da friß den König!« »Und heraus mit der Schellensau!« So flog es hin und zurück.
Die Karten aber, die der Lix wie einen Fächer in der Hand faltete, malten sich in dem Spiegel ab, der über ihm sanft geneigt hing, und der Dullhäubel luchste heimlich empor und sah droben alle Trümpfe, die der andere in der Hand hielt, und gewann darum Spiel auf Spiel.
»Wie geht das heut zu?« staunte der Lix. »Aber ich hör nit auf, und wenn ich meine hundshäutenen Hosen ausziehen und nacket heimrennen muß.«
Es wurde finster. Die Wirtin zündete die Kerze an. Das Kalb wurde unruhig und blökte.
Der Lix setzte das letzte Sechserlein dran und verlor. Er schalt Gott und alle Heiligen. »Du Raubersknecht, keinen zerbrochenen Groschen hast du mir lassen, das ganze Geld schatzt du mir ab. Der Teufel soll dich vom Abtritt wegholen! Es ist Zauberei dahinter. Gib das Kalb weg, oder ich erstech es!«
»Dem Zöpfel tust du nix, Schönbart,« sagte der Dullhäubel und strich den Gewinst ein. »Ich bin satt. Ich geh heim.«
»Oho, weil ich jetzt gewinnen könnt, gehst du davon, du Fuchs aus Fuxloh? Noch einmal spiel mit mir! Die Haut zieh mir auch noch ab! Wirtin, streck Geld für!«
»Dir nit,« schnippte sie.
Er setzte seine Uhr ein samt der Kette. Unwillig tickte sie am Tisch. Das Kalb plärrte, der Dullhäubel gewann.