Der Lix ließ das Maul hangen. Auf einmal starrte er wild unter den Tisch. »Hast du nit einen Roßfuß? Du gewinnst ja wie der Teufel selberst. Und noch einmal spielen wir. Meinen Bart setz ich ein, es ist niemanden in der Pfarre ein schönerer gewachsen.«
Mit zitternden Fingern mischte er. Herz war Trumpf.
Der Dullhäubel hielt alle Trümpfe in den Händen und warf sie kichernd auf den Tisch. Dann griff er in das Nähzeug der Wirtin um die Schere.
Der Lix riß die Augen auf wie eine gestochene Geiß. »He, willst du meinen Leib schänden, jetzt, wo du mich ausgeraubt hast?«
Der Dullhäubel ergriff den schönen Schnurrbart. »Halt dich, Lix! Zahl deine Schuld! Zahlen bringt Frieden.« Und ehe sich der Lix aus seiner Versteinerung erholte, hatte er ihm den Bart links und rechts weggeschnitten und ins Kerzenlicht gehalten, wo das Haar mit übelm Geruch verbrannte.
Jetzt heulte der Verstümmelte auf und ward inne, was er verloren hatte.
Der Dullhäubel war mit dem Kalb schon an der Luft, und weil er ein wenig schwankte, riß er einen Stecken aus dem Zaun und stützte sich darauf.
Hoher Sommer war es. Der Hundsstern ging auf, verschlafen schaute der Mond in die Welt.
Im Wald drin rastete der Bauer, er stieß den Stecken in den Grund und band das Zöpfel dran. Dann warf er sich neben dem Weg ins Moos.
Er mochte wohl ein wenig eingenickt sein, als er aufschrak. Eine Dirne kam daher, jung und flink wie ein Wiesenwasser.