Er dachte ein wenig nach. Dann sagte er unschuldig: »Aus Blaustauden bin ich. Ein Tischlergesell. Franz bin ich getauft. Nach dem heiligen Franziskus.«

Er tastete nach ihrer Hand, sie zuckte nicht zurück.

»Bist du brav, Tischler?« fragte sie.

»Freilich. Bei Tag und Nacht bin ich brav. Nur mit den Weibern bin ich ungeschickt. Ich kann nit lügen, drum mag mich keine.« So redete er sanft und traurig.

»Das ist kein Fehler,« tröstete sie.

»Mein Geschäft braucht ein Weib, ich möcht mich selbständig machen. Weißt du mir keine, Mechel?«

»Ich wüßt genug, aber ich sag dir sie nit.«

»Warum denn nit, Mechel?« Er drehte den Kopf wie ein girrender Tauber und schmeichelte: »Du bist so sauber, dein Bild will ich auf alle Truhen malen.«

»Es sind schon noch schönere Dirnen im Wald,« antwortete sie kurz. Unruhig rückte sie hin und her.

Schnell legte er ihr den Arm um die Hüfte.